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news

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REJAZZ-FESTIVAL

 

10. September 2021 im Rahmen von Bitches Brew  |  RAW-Gelände hinter dem House of Music, Berlin

25. – 27. November 2021 im Zig Zag Jazzclub

mit: Silke Eberhard  |  Johanna Summer  |  Sera Kalo  |  Susanne Paul  |  Anna Wohlfarth  |  Liz Kosack  |  Farida Amadou

Weitere Infos und Ticketbestellungen unter:

www.rejazz-festival.de

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Hauptstr. 89  |  12159 Berlin

Vom 26. – 28.11.2020 fand die erste Edition des rejazz-festival in Berlin statt !!!

Unter dem Motto “ Frauen im Jazz “ traten auf :

Julia Hülsmann  |  Jacobien Vlasman  |  Mia Knop Jacobsen  |  Cansu Tanrikulu  |  Angelika Niescier

mit folgenden Bands:

26.11.: Julia Hülsmann Oktett  //  vlasman / niescier 5

27.11.: Last Chance to Misbehave  //  ROSMARINE  [coronabedingt abgesagt]

28.11.: Jaco Says Yes  //  MeoW  [coronabedingt abgesagt]

Das Festival wird unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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INSIDE

 

Inside… geht weiter ab Oktober 2021

 

06.10.21: Marc Muellbauer: Polychrome & Uli Kempendorff: ERNTE

31.10.21: Jonas Westergaard: mit Søren Kjægaard, Peter Bruuns & Elias Stemeseder: Philipp Gropper’s PHILM

10.11.21: Taiko Saito: KOKO mit special guest

06.12.21: Ludwig Wandinger: RED DATA & Jonas Westergaard: DLW mit Christopher Dell und Christian Lillinger

08.12.21: Christian Kögel: Flexkögel & Lucas Dorado: Finovo

09.01.22: Julia Hülsmann: mit Christopher Dell und Nils Wogram

13.01.22: Frank Möbus: KUU!

02.02.22: Lucas Dorado: Eyarã & Julia Kadel Trio

09.02.21: Marc Muellbauer: Wood & Steel feat. Michael Schiefel & Silke Eberhard: I Am Three

23.02.02: Uli Kempendorff: Quintett feat. Jérôme Bugnon und Heidi Bayer & Taiko Saito: mit Els Vandeweyer und Moritz Baumgärtner

 

Mehr Infos unter: www.zigzag-jazzclub.berlin

 

2020 habe ich die Reihe „Inside…“ ins Leben gerufen.

Bei „Inside…“ tritt ein*e Künstler*in aus der Berliner avantgarde/progressive/experimental Jazzszene als eine Art „Kurzzeit“-artist in residence mit mehreren Projekten auf, um Ausschnitte aus seinem bzw. ihrem vielseitigen Wirken zu zeigen. Das ist ein in Berlin neues und einzigartiges Konzept.

Folgende KünstlerInnen wurden bislang gefeatured:

Moritz Baumgärtner, Ronny Graupe, Gebhard Ullmann, Aki Takase, Alexander von Schlippenbach, Peter Ehwald, Jim Black

Dieses Projekt wurde realisierbar durch die großzügige Unterstützung

des Berliner Senats und der BAU Istanbul.

VIELEN DANK!!!!

BAU quer

projects

Jaco Says Yes

Jacobien Vlasman – voc, electronics, composition
Jan von Klewitz – a-sax
Uli Kempendorff – flute, ten-sax
Alistair Duncan – trombone
Florian Fleischer – guitar
Tomek Soltys – piano
Pepe Berns – bass
Christian Thomé – drums
YouTube

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vlasman / niescier 5

Jacobien Vlasman – voc, electronics, composition
Angelika Niescier – sax, composition
Achim Kaufmann – piano
Phil Donkin / Matthias Akeo Nowak – bass
Christian Thomé – drums

Bauhauskapellentraum

Almut Schlichting – bariton-sax, composition
Sven Hinse – bass, composition
Daniel Meyer – guitar
Jacobien Vlasman – voc

live

upcoming

28.11.2021          Eisenbahnmuseum, Nürnberg with Bauhauskapellentraum
08.12.2021          Jazzlights, Glühlampe Berlin with Bauhauskapellentraum
15.01.2022          DAZZ Festival, Darmstadt with Bauhauskapellentraum
22.07.2022          Kunstwerk, Ulm with Bauhauskapellentraum
20.10.2022          CVJM, Lübeck with Bauhauskapellentraum
21.10.2022          Kunstverein Husum with Bauhauskapellentraum

past

01.10.2021         Stadtgarten, Köln with Jacobien Vlasman Istanbul Project
                             Kaan Biyikoglu, Apostolos Sideris, Christian Thomé
26.08.2021         Jazz im MIM (Musikinstrumentenmuseum), Berlin with Bauhauskapellentraum
22.08.2021         Schlot, Berlin with Peer Kleinschmidt, Alexander Will, Rainer Winch

28.11.2020         ZigZag Jazzclub, Festival, Berlin with Jaco Says Yes  [coronabedingt abgesagt]

26.11.2020         ZigZag Jazzclub, Festival, Berlin with vlasman / niescier 5
13.09.2020         Saxstall, Pohrsdorf bei Tharandt with Bauhauskapellentraum
08.08.2020         Festival Jazz am Kaisersteg, Berlin with Bauhauskapellentraum
29.05.2020         Kunstverein Husum with Bauhauskapellentraum  [coronabedingt abgesagt]
20.01.2020         Jazz in der Kammer, Magdeburg, with Bauhauskapellentraum
09.11.2019         Guten Morgen Eberswalde, Eberswalde with Bauhauskapellentraum
06.10.2019         Mon Ami, Weimar with Bauhauskapellentraum
05.10.2019         Cyriaci-Kapelle, Nordhausen with Bauhauskapellentraum
04.10.2019         Jazzkeller am Fischmarkt, Erfurt with Bauhauskapellentraum
02.10.2019         PANDA-Theater, Berlin with Bauhauskapellentraum
23.09.2018         ZigZag Jazzclub, Berlin with vlasman / niescier 5
21.09.2018         Loft, Köln with vlasman / niescier 5

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press

Keine Frage:  Das Oktett  „ Jaco Says Yes “  ….   ist eines der
ungewöhnlichsten Ensembles im derzeitigen europäischen Jazz.

Josef Engels
Um die Sache abzukürzen, könnte man ganz einfach sagen:
Jacobien Vlasman ist die beste Jazzsängerin der Stadt.
Der Tagesspiegel
Wieder erzählt sie Geschichten ohne Worte. Und sie wird,
wie es scheint, immer besser darin. Das Quartett zeichnet
sich durch perfektes Zusammenspiel aus.
Vor allem perfekt, dass Jacobien Vlasmans klare Altstimme
endgültig beweist, dass sie ins Oberhaus gehört..
Die Norddeutsche
Eine Stimme, die innerhalb von wenigen Sekunden verstören,
verblüffen und verzaubern kann.
Jazzthing
Eindrucksvoll, wie sie das „Girl from Ipanema“
reharmonisiert und völlig entzuckert.
SPIEGEL Kultur
… haucht und girrt, schnalzt und jubiliert sie
das Dunkelblaue vom Abendhimmel herab …
Die Welt

about

Josef Engels über Jacobien Vlasman

Was ist Gesang? Man kann in Lexika nachschlagen, die Fachliteratur durchwühlen oder einfach die Online-Enzyklopädie Wikipedia bemühen. Dort heißt es: „Gesang ist der musikalische Gebrauch der menschlichen Stimme und wahrscheinlich die älteste und ursprünglichste musikalische Ausdrucksform des Menschen. Gesang existiert in sehr unterschiedlichen Formen, vom spontanen, improvisierten Singen einzelner Töne oder Tonfolgen über Volkslieder bis zu Kunstliedern, virtuos verziertem Kunstgesang und vielstimmiger Chormusik.“

 

Aber streng genommen braucht man all diese Definitionen nicht. Es reicht eigentlich schon, Jacobien Vlasman bei der Arbeit zuzuhören und zuzuschauen. Wie sie Töne aus ihrem Innersten schöpft und sie als luftige Kunstgebilde in den Raum stellt. Mal nur als Geräusch, als kindlichen Glücksjuchzer oder Schmerzensschrei, mal als komplexe nonverbale Melodielinie wie einen rasanten Saxofonlauf, mal als Lied mit Texten und Worten, aber ohne den einengenden Käfig der Bedeutungsbezüge und Klischees. Für Besucher ihrer Konzerte ein faszinierendes Erlebnis, das lange nachhallt.

 

„Vokal total“ – so könnte man das Betätigungsfeld der in Amsterdam geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Sängerin umschreiben. Jacobien Vlasman nutzt sämtliche Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme. Ihr Gesang kennt gewissermaßen keine Grenzen. „Mich reizt es, herauszufinden, was für Sounds ich mit der Stimme fabrizieren kann“, sagt sie, „die Stimme ist das direkteste Instrument, das es gibt.“

 

Improvisiert habe sie eigentlich schon immer, erinnert sich die Niederländerin, schon als Klavierschülerin oder als Chorsängerin habe sie aus lauter Erfindungslust die Melodielinien von Bach oder Chopin verändert, modifiziert oder weitergesponnen. Und auch als junge Sängerin scherte sie sich nicht um die klassischen Rollenverteilungen – und übernahm in einer Jazzrock-Band die Rolle eines gesungenen Instruments. „Texte können nicht immer komplett das ausdrücken, was ich aussagen möchte“, erklärt Vlasman.

 

Die europäische Jazzgesangstradition mag der Bezugsrahmen der in Berlin lebenden Vokalistin, Komponistin, Arrangeurin und Dozentin sein, die bei wesensverwandten Stimmkünstlern wie Maria João, Lauren Newton oder Theo Bleckmann in die Lehre ging. Aber Vlasman ist mindestens genauso so stark geprägt von Nicht-Sängern – etwa von dem Saxofonisten Lee Konitz, dem Vibrafonisten David Friedman, dem Gitarristen Wolfgang Muthspiel oder der Pianistin Julia Hülsmann, bei denen sie Masterclasses besuchte.

 

Als „beste Jazzsängerin Berlins“ wurde die Vokalistin, die 1999 mit ihrem langjährigen Gitarrenbegleiter Kai Brückner den Studio-Förderpreis des Berliner Senats gewann und 2001 mit dem Berliner Jazz- und Blues-Award ausgezeichnet wurde, vom Tagesspiegel bezeichnet. Aber schon längst ist Vlasman, die ihre professionelle Gesangskarriere nach einem Germanistik-, Romanistik- und Philosophiestudium 1997 in Berlin begann, nicht mehr bloß eine der schillerndsten Stimmen aus der brodelnden Szene der deutschen Hauptstadt.

 

 

Spätestens mit ihrer 2008 erschienenen Einspielung „Vitrine Vocale“ in der renommierten Reihe „Next Generation“ des Magazins Jazz thing sorgte sie auch deutschlandweit für Aufhorchen. Die Jazzredaktion des NDR hob das „unglaublich breite Repertoire“ hervor, das Magazin Jazzthetik lobte die „gehaltvollen Eigenkompositionen“, die Rheinische Post sprach gar von „einem Hörgenuss der unvergesslichen Art“. Auf der Aufnahme ist alles zu hören, was die „Laut-Künstlerin“ (FAZ) ausmacht: Wortlos virtuose Höhenflüge, dekonstruierte und originell umgedeutete Jazz-Klassiker sowie zu Herzen gehende Songs, in denen die Textinterpretin in die Rolle von Versehrte und Missverstandene schlüpft wie eine begnadete Schauspielerin.

 

Mit dem Masterstudiengang EUJAM, der Vlasman von ihrer Berliner Heimathochschule aus nach Amsterdam, Kopenhagen, Paris und Trondheim führte, hat die Sängerin, Komponistin und Arrangeurin ihrem Schaffen endgültig eine internationale Komponente hinzugefügt, die sich nicht bloß auf Festivalauftritte und vertiefende Aufenthalte im gesamten europäischen Raum (u.a. Cheltenham Jazz Festival (GB), mooment (Kopenhagen, Dänemark), Luxemburg Jazz Ralley, Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul) beschränkt. Das von ihr während der Studienzeit entwickelte Oktett mit Musikern aus vier verschiedenen Ländern lebt von einer enormen Ausdrucksvielfalt: Mit wortlosen Gesangslinien angereicherte Texturen à la Maria Schneider stehen da neben düsteren Klangumwölkungen, denen die Vokalistin und Komponistin punktuell durch den geschickten Einsatz von Effektgeräten zusätzliche Dramatik verleiht. In den dichten rhythmischen Gespinsten und der filigranen Harmonie-Architektur ihrer großformatigen Stücke fungiert Vlasman mal als zusätzliche Bläserlinie, mal als Geräuschquelle, mal als dämonische Wiedergängerin aus nie gedrehten Szenen von Fernsehserien wie „Breaking Bad“ oder „Twin Peaks“.

 

Keine Frage: Das Oktett „Jaco Says Yes“, das vom Berliner Senat mit einem Stipendium für Studioaufnahmen und eine Videoproduktion ausgestattet wurde, ist eines der ungewöhnlichsten Ensembles im derzeitigen europäischen Jazz. Und das perfekte Spielfeld für die stets nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten Ausschau haltende Totalvokalistin Jacobien Vlasman.