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Zweistimmig und im Unisono weben die beiden Leaderinnen weite Linien, passieren Ostinati, über denen sich solistische Exkurse erheben, biegen in ruhige Seitenkanäle ein und finden wieder zum Hauptthema zurück. Die gebürtige Holländerin Jacobien Vlasman, vor 20 Jahren mit ihren instrumental angelegten Vokalisen und Lautexperimenten noch Autodidaktin, hat sich durch ihr Studium am Berliner Jazzinstitut eine makellose Intonation und viele neue Tricks angeeignet – auch in Kombination mit elektronischen Effekten.

Der Tagesspiegel (über vlasman / niescier 5)

 

 

 

Das von ihr während der Studienzeit entwickelte Oktett mit Musikern aus vier verschiedenen Ländern lebt von einer enormen Ausdrucksvielfalt: Mit wortlosen Gesangslinien angereicherte Texturen à la Maria Schneider stehen da neben düsteren Klangumwölkungen, denen die Vokalistin und Komponistin punktuell durch den geschickten Einsatz von Effektgeräten zusätzliche Dramatik verleiht. In den dichten rhythmischen Gespinsten und der filigranen Harmonie-Architektur ihrer großformatigen Stücke fungiert Vlasman mal als zusätzliche Bläserlinie, mal als Geräuschquelle, mal als dämonische Wiedergängerin aus nie gedrehten Szenen von Fernsehserien wie „Breaking Bad“ oder „Twin Peaks“.
Keine Frage: Das Oktett „Jaco Says Yes“, das vom Berliner Senat mit einem Stipendium für Studioaufnahmen und eine Videoproduktion ausgestattet wurde, ist eines der ungewöhnlichsten Ensembles im derzeitigen europäischen Jazz. Und das perfekte Spielfeld für die stets nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten Ausschau haltende Totalvokalistin Jacobien Vlasman.

Josef Engels

 

 

 

She worked tirelessly on her project, that turned out simply amazing! It is a colourful and multi-dimensional voyage thru sound, emotions and story telling. As a singer, she hits the mark and has supreme control. But her emotive side is what I find most unique about her stage style. She reminds me of some of the gifted singer/actress types like Judy Garland and Lotte Lenya . In my opinion, she is one of Berlin’s real treasures and deserves a chance to record this wonderful song cycle she wrote.

Greg Cohen (über Jaco Says Yes)

 

 

 

Ein sehr schönes Debüt ist dem Jacobien Vlasman Quintett aus Berlin gelungen. Ein moderner Jazz von urban legerer und dabei bisweilen sehr stylisher Zerzaustheit: selbstbewusst und lustvoll unkonventionell. Wobei die gebürtige Holländerin Jacobien Vlasman mit einer Ausdrucksvielfalt begeistert, die einem mal wieder auf das schönste in Erinnerung ruft, dass die Stimme im Idealfall ein zu wechselseitiger musikalischer Kommunikation fähiges Instrument ist, das Teil und nicht nur Grund eines Ensembles sein sollte.

Jazzpodium

 

 

 

Jacobien Vlasman, die Laut-Künstlerin. Ihre Spezialität ist es, mit Juchzern, Zungenverdrehern, Nonsens-Silben und Seufzern merkwürdig anrührende Geschichte zu erzählen. […] Und wenn sie dann plötzlich „echte“ Texte artikuliert, wird auch das zur Offenbarung. Wie etwa „In the wee small hours of the morning“, das sie auf ihrer ersten CD so sanft interpretiert, als wollte sie die in der Morgendämmerung schlummernden Vögelchen nur ja nicht aufwecken.

FAZ (über Infant Eyes)

 

 

 

Tatsächlich hat sich Jacobien Vlasman mit der Produktion „Vitrine Vocale“ auch als unverwechselbare Komponistin profiliert.

Neues Deutschland

 

 

 

Der Auftakt dieser Debüt-CD ist famos: Jobims weltberühmtes „Girl from Ipanema“ klingt hier so dermaßen frisch, dass man sich vergnügt die Ohren reibt. […] Das ganze Stück ist auf modernen quirligen Pop-Jazz gedreht ein echter Hörspaß. […] Sängerin Jacobien Vlasman [hat] ein bemerkenswertes Debüt abgeliefert. Mit gehaltvollen Eigenkompositionen, in denen sie munter mit der Stimme feine Lautmalereien von sich gibt oder gefühlvoll Balladeskes mit ihrem präsenten Timbre in ein wohlig warmes Licht rückt. Und in weiteren Bearbeitungen […] beweist Jacobien Vlasman ihr Händchen fürs Neuarrangieren mit Sinn für spröde Kanten. Mit ihrer Stimme probiert sie einiges aus, ohne dabei den Bogen zu überziehen.

Jazzthetik (über vitrine vocale)

 

 

 

Jacobien Vlasman besticht immer wieder durch den ihr eigenen Scat-Gesang und dem instrumentalen Gebrauch ihrer Stimme.

Berliner Zeitung

 

 

 

Die Stimme voller Kraft und Groove, ausdruckstarke Mimik und hinreißender Charme – das ist Jacobien Vlasman. […] Hörgenuss der unvergesslichen Art …

Rheinische Post

 

 

 

Bald gleitet der Text fast übergangslos in rhythmischen Scat, der mehr ist als der übliche Scatgesang. Die Wahlberlinerin haucht und faucht und flüstert, atmet ins Mikro, schnalzt mit der Zunge – eine erstaunliche Bandbreite an lautmalerischen Geräuschen.

Leipziger Volkszeitung

 

 

 

Wieder erzählt sie Geschichten ohne Worte. Und sie wird, wie es scheint, immer besser darin: Selbst “solch eine fürchterliche Schnulze” gewinnt unter ihrer “sinn”-losen Wortmalerei eine jedem Jazz-Standard vergleichbare Qualität. […] Das Quartett zeichnet sich durch perfektes Zusammenspiel aus. […] Vor allem perfekt, dass Jacobien Vlasmans klare Altstimme […] endgültig beweist, dass sie ins Oberhaus gehört.

Die Norddeutsche

 

 

 

Aber auch eigene Stücke befinden sich auf der CD, die die 39-Jährige mit Ihrem vorzüglichen Quintett eingespielt hat. Sie beweisen, dass Vlasman neben nonverbalen Klangexperimenten die hohe Kunst des einfühlsamen und publikumswirksamen Songwritings beherrscht. Material, das die vielen Facetten ihrer Stimme kongenial zum Strahlen bringt. Wie in einer Vitrine.

Berliner Morgenpost (über vitrine vocale)

 

 

 

Next Generation heißt die CD-Reihe, in der das aktuelle Album Vitrine Vocale des Jacobien Vlasman Quintetts als 23. Produktion veröffentlicht wird. Die in Amsterdam geborene und seit 1993 in Berlin lebende Sängerin ist inzwischen 39 und lebt seit über zehn Jahren von ihrer Musik. Also Next Generation? Ja und nein. „Nein“ deshalb, weil Jacobien Vlasman eben schon (fast) ewig auf der Szene aktiv ist, weil sie schon 1999 den Berliner Studiopreis gewann, womit sie ein Jahr später ihre erste CD im Eigenvertrieb auf den Weg brachte. 2001 gewann das damalige Quartett den Berliner Jazz and Blues Award. Aber „ja“, weil ihr bislang die Aufmerksamkeit versagt blieb, die Jacobien Vlasman längst (!) verdient hat. Sie ist keine der fast täglich aus dem Boden schießenden singenden Kind-Frauen. Jacobien Vlasman sieht sich als Musikerin ihrer Band, nicht unbedingt als Front-Frau. Sie benutzt ihre Stimme wie ein Instrument, um (oft verblüffende) Töne zu erzeugen. Das Singen von Texten wurde erst in jüngster Zeit eine gleichberechtigte Ausdrucksmöglichkeit. Zu ihrer seit rund zehn Jahren bestehenden Band mit Rainer Winch (dr), Johannes Gunkel (b) und Kai Brückner (git) ist jetzt noch Jan von Klewitz (sax) dazu gekommen. Auf dem Album spielt vor allem Christian Weidner (sax). Dass hier ein wunderbar eingespieltes Team am Start ist, ist unüberhörbar. Kompositionen von Jacobien Vlasman stehen neben Songs von Prince, Bill Withers, A.C. Jobim und von Fredrik Chopin, die die Sängerin zu ihren Songs macht. Alles fügt sich wunderbar zu- und ineinander. Das Pulver wird nicht sofort verschossen, auch auf der Zielgeraden kann die Band Dank kluger Dramaturgie noch überraschen. Empfehlung: CD-Player auf „Repeat“ programmieren und sich beim wiederholten Hören immer wieder auch an den schönen Fotos im Booklet erfreuen.

Bewertung: grossartig
Ulf Drechsel, Kulturradio am Mittag (RBB)

 

 

 

Altbekannten Klassikern wie „Girl from Ipanema“ oder „Ain’t no sunshine“ haucht das „Jacobien Vlasman Quintett“ mit erfrischender Leichtigkeit neues Leben ein. Hervorragende Arrangements fusionieren bei der neuen CD „Vitrine Vocale“ mit der experimentierfreudigen, sowie ausdrucksvollen Stimme der in Amsterdam geborenen Wahlberlinerin Jacobien Vlasman. Sie ist eine Virtuosin im Umgang mit ihrer Stimme und hat sich im wahrsten Sinne des Wortes den Scatgesang einverleibt. Sie lebt ihn mit jeder einzelnen Note. Charakteristische Etappen einer langen, vielseitigen musikalischen Laufbahn werden hier durch jeden einzelnen Song wiedergespiegelt. Das gesamte Album ist ein vollendetes, unberechenbares Hörvergnügen, das keine Langeweile aufkommen lässt und immer für eine unerwartete Überraschung gut ist.

www.melidova.de (über vitrine vocale)

 

 

Die Jazzsängerin Jacobien Vlasman hat eine Stimme, die Baukräne aus den Angeln heben kann. Eine Hymne.

Der Tagesspiegel

 

 

 

Eine Stimme, die wirklich keine Vorbilder nötig hat.[…] Mit unverwechselbarem Jazz-Gesang eine kleine Sensation geschaffen […] […] was die Namensgeberin und Sängerin mit ihren Begleitern Kai Brückner (Gitarre), Johannes Gunkel (Bass) und Rainer Winch (Schlagzeug) vor 75 Gästen absolviert, kann man schon als kleine Sensation bezeichnen. In Holland geboren und in Deutschland aufgewachsen, schickt sich die 31-jährige Jacobien Vlasman an, sich – zumindest in Berlin – auf Rang Eins unter den Jazz-Sängerinnen emporzuschwingen. Doch auch über Hauptstadtgrenzen hinaus sollte ihr Gesang sehr bald Beachtung finden. Und diese Prognose ist nicht übertrieben, wenn man ihre erste CD gehört hat und in einem ihrer Konzerte gewesen ist. Sie singt den Jazz. Besser: sie zelebriert ihn. Ob Scat, Nonsense Song oder Ballade, sie rührt an. Ob mit Worten oder Wortgebilden, ob mit Lautausschmückungen oder Instrumenten-Imitationen, sie erzählt ihre Geschichten wie…

Die Norddeutsche

 

 

 

Die phantastische CD eines phantastischen Quartetts mit einer phantastischen Sängerin heißt: „Infant Eyes“. – Und schließlich: „douze points!“

Norddeutsche Zeitung

 

 

 

 

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