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Jacobien Vlasman  |  vocals  composition

on the road with

Bauhauskapellentraum

Almut Schlichting – baritone sax, compositions, Sven Hinse – bass, compositions, Jacobien Vlasman – vocals, Christian Kögel – guitar

02.10.2019     PANDA-Theater, Berlin
04.10.2019     Jazzkeller am Fischmarkt, Erfurt
05.10.2019     Cyriaci-Kapelle, Nordhausen
06.10.2019     Mon Ami, Weimar
09.11.2019     Guten Morgen Eberswalde, Eberswalde
29.05.2020     Kunstverein Husum

Jaco Says Yes

Wide Screen  |  Large Ensemble Jazz

Jacobien Vlasman – vocals, composition, Jan von Klewitz – alto sax, Malte Schiller – tenor sax, flute, Alistair Duncan – trombone, Florian Fleischer – guitar, Tomek Soltys – piano, Pepe Berns – bass, Christian Thomé – drums

vlasman   |   niescier 5

Instrumental-Atomarer Avantgarde Jazz

Jacobien Vlasman – vocals, composition, Angelika Niescier – alto sax, composition, Ludwig Hornung – piano, Matthias Akeo Nowak – bass, Christian Thomé – drums

23.09.2018    Jazzclub ZigZag, Berlin
21.09.2018    Loft, Köln

Tarabya Ensemble

compositions by Jacobien Vlasman and Angelika Niescier

Jacobien Vlasman – voc, comp, Angelika Niescier – voc, comp, Christian Thomé – drums, Engin Recepogullari – sax, Tulug Tirpan – piano, Volkan Hürsever – bass,

12.04.2018    XJazz Istanbul, (TR)
21.11.2018    Hamburger Bahnhof, Berlin

Dezember 2017- Februar 2018 und August 2018: Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya / Istanbul

Josef Engels über Jacobien Vlasman:

Als „beste Jazzsängerin Berlins“ wurde die Vokalistin, die 1999 mit ihrem langjährigen Gitarrenbegleiter Kai Brückner den Studio-Förderpreis des Berliner Senats gewann und 2001 mit dem Berliner Jazz- und Blues-Award ausgezeichnet wurde, vom Tagesspiegel bezeichnet. Aber schon längst ist Vlasman, die ihre professionelle Gesangskarriere nach einem Germanistik-, Romanistik– und Philosophiestudium 1997 in Berlin begann, nicht mehr bloß eine der schillerndsten Stimmen aus der brodelnden Szene der deutschen Hauptstadt. Spätestens mit ihrer 2008 erschienenen Einspielung „Vitrine Vocale“ in der renommierten Reihe „Next Generation“ des Magazins Jazz thing sorgte sie auch überregional für Aufhorchen. Die Jazzredaktion des NDR hob das „unglaublich breite Repertoire“ hervor, das Magazin Jazzthetik lobte die „gehaltvollen Eigenkompositionen“, die Rheinische Post sprach gar von „einem Hörgenuss der unvergesslichen Art“. Auf der Aufnahme ist alles zu hören, was die „Laut-Künstlerin“ (FAZ) ausmacht: Wortlos virtuose Höhenflüge, dekonstruierte und originell umgedeutete Jazz-Klassiker sowie zu Herzen gehende Songs, in denen die Textinterpretin in die Rolle von Versehrte und Missverstandene schlüpft wie eine begnadete Schauspielerin. Mit dem Masterstudiengang EUJAM, der Vlasman von ihrer Berliner Heimathochschule aus nach Amsterdam, Kopenhagen, Paris und Trondheim führte, hat die Sängerin, Komponistin und Arrangeurin ihrem Schaffen endgültig eine internationale Komponente hinzugefügt. Das von ihr während der Studienzeit entwickelte Oktett „Jaco Says Yes“ mit Musikern aus vier verschiedenen Ländern lebt von einer enormen Ausdrucksvielfalt: Mit wortlosen Gesangslinien angereicherte Texturen à la Maria Schneider stehen da neben düsteren Klangumwölkungen, denen die Vokalistin und Komponistin punktuell durch den geschickten Einsatz von Effektgeräten zusätzliche Dramatik verleiht. In den dichten rhythmischen Gespinsten und der filigranen Harmonie-Architektur ihrer großformatigen Stücke fungiert Vlasman mal als zusätzliche Bläserlinie, mal als Geräuschquelle, mal als dämonische Wiedergängerin aus nie gedrehten Szenen von Fernsehserien wie „Breaking Bad“ oder „Twin Peaks“. Keine Frage: Das Oktett „Jaco Says Yes“, das vom Berliner Senat mit einem Stipendium für Studioaufnahmen und eine Videoproduktion ausgestattet wurde, ist eines der ungewöhnlichsten Ensembles im derzeitigen europäischen Jazz. Und das perfekte Spielfeld für die stets nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten Ausschau haltende Totalvokalistin Jacobien Vlasman.“